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Die Veranstaltungen wurden gefördert von Demokratie Leben! und der Partnerschaft für Demokratie Hattingen.

„Sippenhaft: Wie Hitler sich an Kindern rächte“ – ein Gespräch mit Carl Goerdeler am 29.11.22

Carl Goerdeler, heute 79 Jahre alt diskutierte mit uns welche Auswirkungen der Widerstand seines Großvaters Carl Friedrich Goerdeler auf seine Familie und ihn selbst gehabt hat.

Noch Jahrzehnte später sitzt das Trauma des Verlassenseins tief: „Ich habe ein inneres Frieren durch die Fremdheit, die ich erlitt“, beschreibt Carl Goerdeler seine Emotionen.

Bereits wenige Stunden nach dem Attentat hatte Hitler die Widerstandskampfer als „Elemente, die jetzt unbarmherzig ausgerottet werden“ bezeichnet. „Da ist Verräterblut
drin“, erklärt Reichsinnenminister Heinrich Himmler und verfügt die absolute Sippenhaftung“ für die Angehörigen. Das Ziel: eine komplette Umerziehung der Kinder für „Führer, Volk und Vaterland“.

Fotos: Privat und RuhrKanalNews

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„…und nie kann ich vergessen“ von Hans-Erdmann Schönbeck und Tim Pröse
Lesung und Diskussion mit Tim Pröse am 07.11.22

Hans-Erdmann Schönbeck lag mit schwersten Verletzungen und erblindet mit einer letzten Kugel in der Pistole in einem Erdloch vor Stalingrad und hatte keine Hoffnung. Doch er wurde gerettet. Als einer der letzten wurde er aus der Hölle geflogen und überlebte. Fast 80 Jahre später, mit knapp 100 Jahren Lebensweisheit, blickt Schönbeck nun gemeinsam mit SPIEGEL-Bestsellerautor Tim Pröse zurück.

Ein einfühlsames Porträt und ein Appell an die Menschlichkeit von einem der letzten Stalingrad – Überlebenden und eine lebendige Diskussion mit den TeilnehmerInnen der Veranstaltung.

Fotos: Walter Fischer (wafi-Bild)

hier noch eine Ze

„Kriegserfahrungen von Kindern – am Beispie! Eritrea“
Diskussion mit Dr. Johanna Fleischhauer am 28.06.2022

Fotos: privat

„Auf Sie mit Gebrüll und mit guten Argumenten!“
Lesung und Diskussion mit Hasnain Kazim, ehemaliger Auslandskorrespondent für den SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE und heutiger Buchautor am 28.03.2022

Hasnain Kazim, 1974 als Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer in Oldenburg geboren, lebt als freier Autor in Wien. Er schreibt für unterschiedliche Medien, darunter ZEIT ONLINE und Deutschlandfunk Kultur. Von 2004 bis 2019 arbeitete er für SPIEGEL ONLINE und den SPIEGEL, die meiste Zeit davon als Auslandskorrespondent unter anderem in Islamabad, Istanbul und Wien. Bei allem politischen und religiösen Extremismus, dem er bei seiner Arbeit begegnet, versucht er, auch das Schöne und Alltägliche zu beschreiben. Wir sind froh, dass er bei uns gewesen ist und mit uns im Rahmen einer Lesung über das Thema Hass und Gewalt in der Gesellschaft diskutiert hat.

„Mein Vater – ein Massenmörder!“
Lesung und Diskussion mit Niklas Frank im Rahmen der Aktionswoche „Hattingen hat Haltung!“ am 11.11.2021

Hans Franks Sohn Niklas Frank publizierte 1987 ein Buch mit dem Titel Der Vater: Eine Abrechnung. Frank rekonstruierte das Leben seines Vaters aufgrund jahrelanger Recherchen, in deren Verlauf er erkennen musste, welch ungeheuren Ausmaßes die Verbrechen des Vaters waren. Niklas Frank ist mittlerweile 82 Jahre alt und die Aufarbeitung seiner Biografie beschäftigt ihn bis heute.

Ein sehr bewegendes Erlebnis zu sehen,

wieviele Hattinger Bürger*innen dem Aufruf von Demokratie Leben! gefolgt sind!

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von RuhrkanalNews, der Stadt Hattingen und Walter Fischer (wafi-bild) zur Verfügung gestellt.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf https://ruhrkanal.news/gut-400-teilnehmende-gedenken-hattinger-corona-opfer/